Liebe Leserin und lieber Leser,
neulich hörte ich jemanden sagen: "Das Leben ist eine Baustelle!" Und ich dachte: "Wie recht er damit hat!". Nicht nur, weil ich gerade selber auf einer Baustelle lebe - das sogenannte "Neue Pastorat" ist eben nicht mehr ganz so neu, und manches ist daran zu tun ...
Sondern auch im Blick auf das "Haus meines Lebens". Denn in den Räumen meines Lebens ist tatsächlich auch immer etwas zu tun. Um nur ein paar Beispiele zu nennen: Da gibt es das Wohnzimmer, in dem ich meiner Familie mal wieder einen festen Platz einräumen sollte. Den Dachboden, auf dem alte Erinnerungen lagern, die mal in Ruhe gesichtet werden müssten. Das Arbeitszimmer, ein kleiner Raum, in dem ich aber viel Zeit verbringe und das dringend mal eine Renovierung bräuchte. Oder den Keller, wo in der hintersten Ecke einfach mal Aufräumen dran wäre. In jedem Fall kommt es darauf an, die Räume in meinem "Lebenshaus" gut zu gestalten und zu erhalten. Damit wirklich Raum zum Leben ist. Der Monatsspruch für den Februar ist dabei sicher ein guter Ratgeber: "Alles ist erlaubt - aber nicht alles nützt. Alles ist erlaubt - aber nicht alles baut auf. Denkt dabei nicht an euch selbst, sondern an die anderen." (1.Korinther10,23-24) Es ist schon erstaunlich: Gott lässt uns bei der Gestaltung unserer "Lebensräume" alle Freiheiten. Wer hätte das gedacht! Allerdings gibt es dabei offensichtlich Dinge, die sind besser und Dinge die sind schlechter fürs Raumklima. Mit anderen Worten: Nicht alles ist förderlich für mich, meine Beziehung zu Gott und meinem Nächsten. Darauf sollte ich achten. Und ab und zu auch mal lüften und Fenster und Türen öffnen. Damit der Heilige Geist frischen Wind hineinbringen und bei mir wohnen kann.
In diesem Sinne uns allen ein gutes und "erbauliches" neues Jahr!
Ihr Pastor Georg Knauer
              


 GEMEINDEVERSAMMLUNG
Am Sonntag, den 25. März findet unsere nächste Gemeindeversammlung statt; im Anschluss an den Gottesdienst kommen wir im Alten Pastorat ins Gespräch miteinander. Eingeladen sind alle konfirmierten Gemeindeglieder; auch Gäste sind herzlich willkommen. Bekanntermaßen berichtet der Kirchenvorstand von seiner Arbeit in den zurückliegenden Monaten und nimmt Themen aus der Gemeinde auf.                


THEMENABEND IM MÄRZ
"Hilfe für Straßenkinder in Rumänien" -unter dieser Überschrift findet am Donnerstag, den 29. März, um 19.30 Uhr ein Gesprächsabend im Alten Pastorat, Ludolfstraße 66 statt. Im Vortrag von Jugendreferent Robert Gamradt geht es um seine Erfahrungen damit, wie Kindern und Jugendlichen in Wort und Tat geholfen werden kann - nicht nur im Osten. Der Referent war für ein überkonfessionelles Jugendmissionswerk (YWAM) weltweit tätig. Aus unmittelbarer eigener Anschauung kennt er Hilfsprojekte in Südamerika, Osteuropa und bewusst auch Deutschland. Sein Lichtbildervortrag schärft zum einen den Blick für unseren diakonisch- missionarischen Auftrag als Christen. Zum anderen nimmt er uns hinein in eine geistliche Perspektive, wie gerade vernachlässigte junge Menschen mit der heilsamen Botschaft von Jesus Christus erreicht werden können. Informationen bei Pastor Hoerschelmann


NEUE JOHANNIS-STIFTUNG – VERDOPPELT JEDEN EURO
Unsere Gemeinde ist unverändert auf großzügige Spenden und Kollekten angewiesen. Nur so können die vielfältigen gemeindlichen Arbeitsbereiche aufrechterhalten werden. Um das langfristig zu gewährleisten, haben wir als Kirchengemeinde die Johannis-Stiftung gegründet. Besonders erfreulich ist, dass aufgrund einer Zusage unseres früheren Kirchenkreises Alt- Hamburg jeder gespendete Euro verdoppelt wird. Für jeden Spenden- Euro gibt es einen weiteren Kirchenkreis-Euro dazu. Diese Rechnung leuchtet sehr ein: 1+1=2! Und je höher die Spende, umso höher ist logischerweise auch, was wir vom Kirchenkreis dazubekommen. Die Kontoverbindung findet sich ab dieser Ausgabe auf der letzten Gemeindebrief-Seite: Kontoinhaber: Kirche St. Johannis-Eppendorf, Hamburger Sparkasse, BLZ 20050550, Konto 1207132893. Als Verwendungszweck bitte immer „Johannis-Stiftung, HSt. 2170.01.2212" angeben. Wir freuen uns über jeden (verdoppelten) Euro, der in unsere unselbständige Stiftung fließt. Herzlichen Dank!                                         


FÖRDERVEREIN IN NEUEM GEWAND
"Mehr Zeit für Menschen. Zeit für Wesentliches. Für eine lebendige Gemeinde an St. Johannis-Eppendorf." So präsentiert sich schon seit diesem Sommer die neue Informationsschrift des Fördervereins für Verkündigung und Seelsorge. Der moderne Auftritt, die aktuellen Bilder und das frische Motto geben unserem Anliegen, eine zweite Pfarrstelle in unserer Gemeinde zu finanzieren, neuen Ausdruck. Die positiven Rückmeldungen stärken unsere Arbeit in Förderverein wie Gemeinde und spornen an weiterzumachen. Die finanzielle Unterstützung wird nach wie vor dringend benötigt und kommt direkt dort an, wo sie gebraucht wird.
Hiervon konnten sich all die überzeugen, die im letzten August der Mitgliederversammlung beiwohnten. Sie fand erstmals direkt nach dem Gottesdienst statt und war, mit dem Kirchenkaffee kombiniert, ein voller Erfolg; selten waren so viele dabei. Neben dem Bericht über Vereinsarbeit und Finanzsituation wurde auch die oben erwähnte Informationsschrift vorgestellt. Es wurde deutlich, wie stark die Arbeit des Fördervereins in unserer Gemeinde verankert ist -und bleiben muss! Weil nur so die Kontinuität der Pastorenarbeit gesichert bleibt.
Allen Mitgliedern und Spendern danken wir für die Unterstützung. Wir freuen uns, wenn Sie uns auch weiterhin helfen. Der Vorstand des Fördervereins wünscht Ihnen alles Gute zum neuen Jahr. Für den Vorstand: Andreas Dietz, Vorsitzender


FAHRDIENST ZUM GOTTESDIENST
Für Gemeindeglieder, die auf eine Mitfahrgelegenheit angewiesen sind um den Gottesdienst besuchen zu können, organisieren wir gerne einen Fahrdienst.
Bitte melden Sie sich bei Ehepaar Busch, Tel. 040-477931