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Glaube
unterliegt Schwankungen. Im Idealfall wächst und festigt er
sich im Laufe eines Lebens und stellt einen wesentlichen Bezugspunkt
dar, der einem hilft, mit dem Auf und Ab des Daseins zurechtzukommen.
Oft tritt jedoch der Glaube mit der Zeit in den
Hintergrund. Er wird nicht
mehr gelebt und verblaßt schließlich ganz. In die Kirche
geht man nur
noch zu bestimmten Anlässen, vielleicht tritt man sogar aus.
Wenn man dann irgendwann einmal - wie eigentlich jeder Mensch -
in schwierige Situationen kommt, in denen der Glaube einem Hilfe
sein könnte,
merkt man plötzlich, daß er verdunstet ist. Er steht
einem einfach nicht
mehr zur Verfügung, um zu trösten und zu stärken.
"Wie glaubt man eigentlich an Gott?" mag
man sich dann betrübt fragen, und:
"Wie kann ich meinen Glauben wiederfinden?" Die Antwort
ist einfach: Den
Glauben findet man, indem man ihn lebt. St. Johannis-Eppendorf möchte
Sie herzlich einladen, sich auf die Reise zurück zum Glauben
zu begeben.
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